Dante

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Dante Alighieri

(1265-1321)

Paradiso: III Canto

letto da:
Bruno Schirripa

 

 

Das Paradies: III Gesang

gelesen von:
Christian Brückner

Ma dimmi: voi che siete qui felici,
disiderate voi più alto loco
per più vedere e per più farvi amici?».
Con quelle altr’ombre pria sorrise un poco;
da indi mi rispuose tanto lieta,
ch’arder parea
d’amor nel primo foco:
«Frate,
la nostra volontà
quieta virtù di carità,
che fa volerne
sol quel ch’avemo,
e d’altro non ci asseta.
Se disiassimo esser più superne,
foran discordi li nostri disiridal voler
di colui che qui ne cerne;
che vedrai non
capere in questi giri,
s’essere in carità è qui necesse,
Anzi è formale
ad esto beato esse
tenersi dentro a la divina voglia,
per ch’una fan si nostre voglie stesse;
sì che,
come noi sem di soglia in soglia
per questo regno, a tutto il regno piace
com’a lo re che ’n suo voler ne ’n voglia.
E ’n la sua volontade
è nostra pace:
ell’è quel mare al qual tutto si move
ciò ch’ella cria o che natura face».
Chiaro mi fu allor
come ogne dove
in cielo è paradiso,
etsi la grazia
del sommo ben
d’un modo non vi piove

Doch nun ihr seid zur Freude aufgenommen, O sag: Sehnt ihr euch nicht nach höherm Ort,
Dort mehr zu wissen unter andern Frommen?“
Erst lächelte sie samt den Geistern dort
Und fuhr dann freudig – als ob sie durchglühte
Die Ursprungsliebe – mich zu lehren fort:
„Hier, Bruder, gibt der Liebe Kraft und Güte
Mit eigenem Besitz Zufriedenheit –
Und nach nichts anderm dürstet das Gemüte,
Wenn wir ersehnten größre Herrlichkeit,
So würde unser Wunsch zuwidergehen
Dem Willen des, der uns hier eingereiht,
Was nicht in diesen Welten kann geschehen,
Wenn Liebe hier das Band ist des Vereins,
Und du ihr Wesen prüfst, sie zu verstehen.
Denn das gehört zur Form des Seligseins:
In Gottes Willen halten sich und fügen,
Dass unser Wille schmilzt mit ihm in eins!
Drum lässt man hier sich seines Rangs genügen,
Der jeden andern auch erfreut wie Ihn,
Der uns mit seinem Wunsch weiß zu vergnügen
Sein Wille ward zum Frieden uns verliehn,
Er ist das Meer, zu dem in mächtgem Schwall
Naturprodukt und Gotterschaffne ziehn.”
Da ward mir klar: im Himmel überall
Ist Paradies, strömt auch der Gnadenregen
Auf alle nicht in gleichem Tropfenfall.